Shownotes
- Mai 1729 wird Sophie Friederike Auguste von Anhalt-Zerbst in Stettin geboren.
1744 reist sie als Jugendliche nach Russland, konvertiert zur orthodoxen Kirche und nimmt den Namen Jekaterina Alexejewna an.
1745 heiratet sie den späteren Kaiser Peter III.
Nach Jahren einer schwierigen Ehe und wachsender politischer Spannungen kommt es 1762 zum Staatsstreich. Peter III. wird abgesetzt, Katharina übernimmt die Macht und wird noch im selben Jahr zur Kaiserin von Russland gekrönt.
Während ihrer Herrschaft versucht sie, Russland zu modernisieren. Sie steht im Austausch mit Denkern der Aufklärung wie Voltaire und Diderot, fördert Bildung und Kunst und begründet mit ihrer Sammlung den Ausgangspunkt der heutigen Eremitage.
Gleichzeitig bleibt Russland eine autokratische Monarchie, in der die Leibeigenschaft weiterbesteht.
Von 1773 bis 1775 erschüttert der große Pugatschow-Aufstand das Reich.
Mit Grigori Potemkin verbindet Katharina eine enge persönliche und politische Beziehung. Unter ihrer Herrschaft expandiert Russland stark nach Süden.
1783 wird die Krim in das Russische Reich eingegliedert.
Auch im Westen wächst Russlands Einfluss. Durch die Teilungen Polens verschwindet Polen-Litauen 1795 als eigenständiger Staat von der europäischen Landkarte.
Am 17. November 1796 stirbt Katharina II. im Alter von 67 Jahren in Sankt Petersburg.
Sie regierte Russland mehr als drei Jahrzehnte und ging als Katharina die Große in die Geschichte ein.
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