Harriet Tubman: Der Weg in die Freiheit
Shownotes
Harriet Tubman wird um 1822 im US-Bundesstaat Maryland als Araminta Ross geboren. Sie wächst in der Sklaverei auf und erlebt bereits als Kind Gewalt, Zwangsarbeit und die Trennung von Familien.
Als Jugendliche erleidet sie eine schwere Kopfverletzung, deren Folgen sie ihr ganzes Leben begleiten.
1849 flieht Harriet Tubman aus Maryland nach Pennsylvania und erlangt ihre Freiheit.
Doch sie kehrt zurück.
In den folgenden Jahren führt sie auf ungefähr 13 Rettungsmissionen rund 70 Menschen direkt in die Freiheit. Über das geheime Netzwerk der Underground Railroad bringt sie Angehörige und andere Versklavte in den Norden und teilweise bis nach Kanada.
Ihr Mut bringt ihr den Beinamen „Moses“ ein.
Während des Amerikanischen Bürgerkriegs arbeitet Tubman für die Union als Krankenschwester, Kundschafterin und Spionin.
Beim Combahee River Raid am 2. Juni 1863 werden mehr als 700 versklavte Menschen befreit.
Nach dem Krieg engagiert sie sich weiterhin für ehemalige Versklavte und unterstützt die Bewegung für das Frauenwahlrecht.
Am 10. März 1913 stirbt Harriet Tubman in Auburn im Bundesstaat New York.
Ihr Leben steht bis heute für Mut, Widerstand und die Überzeugung, dass Freiheit nicht nur für einen selbst gelten darf.
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