Ferdinand Magellan: Die Fahrt ans Ende der Welt
Shownotes
1519 verlässt Ferdinand Magellan im Auftrag der spanischen Krone mit fünf Schiffen Spanien. Sein Ziel: die wertvollen Gewürzinseln im heutigen Indonesien auf einem neuen Weg über den Westen zu erreichen.
Die Expedition führt ihn entlang der südamerikanischen Küste nach Patagonien, wo Magellan eine Meuterei niederschlägt. Im Oktober 1520 entdeckt seine Flotte schließlich die Passage zwischen Atlantik und Pazifik, die später seinen Namen tragen wird: die Magellanstraße.
Es folgt eine mehr als dreimonatige Überquerung des bis dahin für Europäer weitgehend unbekannten Pazifiks. Hunger, Skorbut und der Verlust zahlreicher Männer begleiten die Reise.
Im März 1521 erreicht die Expedition die Philippinen. Dort greift Magellan in lokale Machtkämpfe ein und fällt am 27. April 1521 in der Schlacht von Mactan.
Seine Männer setzen die Reise fort und erreichen schließlich die Molukken. Unter Juan Sebastián Elcano kehrt die Victoria am 6. September 1522 nach Spanien zurück.
Von den fünf Schiffen vollendet nur eines die Reise.
Magellan selbst umrundete die Erde nicht – doch die von ihm begonnene Expedition vollendete die erste nachweisbare Weltumsegelung der Geschichte und veränderte das europäische Verständnis von der Größe unseres Planeten.
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